Aktiv für Menschenrechte – Neue Website www.kompass-menschenrechte.de

Berlin. Anlässlich des Internationalen Tags der Bildung geht die neue Website www.kompass-menschenrechte.de an den Start. Sie bietet eine Fülle an digitalem Bildungsmaterial zu den Themen Menschenrechte, Diskriminierungsschutz, Demokratie- und Friedensbildung sowie Inklusion und Partizipation. Die barrierefreie Website soll dazu beitragen, Materialien der Menschenrechtsbildung für alle Interessierten zugänglich zu machen.

„Bildung findet seit Beginn der Corona-Pandemie zunehmend auch online statt. Deshalb bauen wir unsere digitalen Angebote aus, aktuell mit diesem neuen Web-Tool“, erklärt Sandra Reitz, Leiterin der Abteilung Menschenrechtsbildung des Deutschen Instituts für Menschenrechte. „Lehrkräfte der schulischen und außerschulischen Bildung finden hier schnell und übersichtlich Materialien zu zentralen Menschenrechtsthemen, technisch optimiert für PC, Smartphone und Tablet.“

Das Herzstück der Website bilden 57 Übungen zu Menschenrechten, die nach Thema, Dauer, Gruppengröße und Suchbegriff gefiltert werden können. Vorschläge zur Weiterarbeit, Hintergrundinformationen zu zentralen Menschenrechtsthemen sowie Videos und Weblinks runden das Angebot ab.

www.kompass-menschenrechte.de ist eine Website des Deutschen Instituts für Menschenrechte auf Basis der Publikation „KOMPASS – Handbuch zur Menschenrechtsbildung für die schulische und außerschulische Bildungsarbeit“, die das Institut, komplett überarbeitet, 2020 veröffentlicht hat. Herausgeber der Publikation KOMPASS sind das Deutsche Institut für Menschenrechte, die Bundeszentrale für politische Bildung, der Europarat und das Zentrum für Menschenrechtsbildung der Pädagogischen Hochschule Luzern. Weitere Kooperationspartner sind Amnesty International Deutschland und Amnesty International Schweiz.

www.kompass-menschenrechte.de

WEITERE INFORMATIONEN

KOMPASS – Handbuch zur Menschenrechtsbildung für die schulische und außerschulische Bildungsarbeit

https://ots.de/FKiaJ3

Menschenrechte und Umweltschutz fördern: technotrans tritt dem UN Global Compact bei

Sassenberg, 15. Dezember 2021 – Ein klares Bekenntnis zu Nachhaltigkeit und Menschenrechten: Die technotrans SE ist Teil des UN Global Compact, der weltweit größten und wichtigsten Initiative für nachhaltige und verantwortungsvolle Unternehmensführung. Entscheidend für die Mitgliedschaft sind die nachhaltige strategische Ausrichtung des Unternehmens sowie das Handeln im Einklang mit ethischen Standards. Im Rahmen seiner neuen Konzernstrategie „Future Ready 2025“ strebt der Spezialist für Thermomanagement an, seine Maßnahmen im Bereich Klima- und Umweltschutz auszuweiten.

„Mit dem Beitritt zum UN Global Compact setzen wir ein weiteres wichtiges Zeichen, das den konsequenten Ausbau unserer Nachhaltigkeitsaktivitäten unterstreicht. Die Prinzipien des UN Global Compact liegen unserem Handeln seit Langem zugrunde und auch unseren zukünftigen Unternehmenserfolg möchten wir auf hohen Sozialstandards und im Einklang mit Umwelt- und Klimaschutz aufbauen“, betont Michael Finger, Sprecher des Vorstands der technotrans SE. Das Engagement im Bereich der Nachhaltigkeit stellt einen wesentlichen Aspekt der neuen Unternehmensstrategie „Future Ready 2025“. Im Zuge dessen formierte technotrans unter anderem den neuen Bereich Nachhaltigkeitsmanagement zur Verbesserung der gruppenweiten CO2-Bilanz.

Als Mitglied des UN Global Compact unterstützt das Unternehmen international sichtbar die Einhaltung der zehn Prinzipien zu Menschenrechten, Arbeitsnormen, Umweltschutz und Korruptionsbekämpfung. Die Fortschritte innerhalb dieser Handlungsfelder präsentiert technotrans regelmäßig in jährlichen Berichten. Mit dem Beitritt ist der Sassenberger Technologiekonzern Teil eines globalen Netzwerkes, das mittlerweile aus rund 19.000 teilnehmenden Unternehmen aus rund 170 Ländern besteht. Das macht den UN Global Compact zur weltgrößten Initiative für nachhaltige und verantwortungsvolle Unternehmensführung.

Workshop „Menschenrechtsbildung im außerschulischen Bereich mit Kindern und Jugendlichen“

09 Dez
2020
 14:00 – 16:00

Im Rahmen des Projektes “Resilience Through Education for Democratic Citizenship” lädt die FH Salzburg ein zum Workshop „Menschenrechtsbildung im außerschulischen Bereich mit Kindern und Jugendlichen“.

Der Workshop wird am Mittwoch, den 9. Dezember 2020 von 14:00 bis 16:00 Uhr über Zoom stattfinden.

„Den Link zur Veranstaltung erhalten Sie nach Ihrer Anmeldung.

Weitere Informationen zum Workshop finden Sie in folgendem Flyer.

Wir bitten um eine Anmeldung (unter Bekanntgabe Ihrer Einrichtung/ Tätigkeit bzw. Angabe Ihres Studiengangs). Senden Sie dafür eine formlose E-Mail an Annika Pattis, annika.pattis@fh-salzburg.ac.at 

Die Teilnahme am Workshop ist kostenlos. Bitte beachten Sie, dass wir aus praktischen Gründen maximal 30 Personen zum Workshop zulassen können. Falls die maximale Anzahl bereits erreicht sein sollte, setzen wir Sie gerne auf eine Warteliste. Sobald ein Platz frei wird im Workshop „Menschenrechtsbildung im außerschulischen Bereich mit Kindern und Jugendlichen“, werden wir uns schnellstmöglich mit Ihnen in Verbindung setzen“

Flaggen zum Tag der Menschenrechte

Münster (SMS) Am Donnerstag, 10. Dezember, dem Tag der Menschenrechte, flaggt die Stadt Münster am Stadtweinhaus mit den Flaggen der Vereinten Nationen und der Europäischen Union. Am 10. Dezember 1948 hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte verabschiedet. Das Europarlament verleiht um diesen Tag jährlich den Sacharow-Preis.

Licht an gegen die Todesstrafe

Weltweiter Aktionstag „Cities for Life“ am 30. November / Rathaus Münster und Stadtweinhaus bleiben nachts erleuchtet

Münster (SMS) Zum 14. Mal in Folge beteiligt sich die Stadt Münster an der internationalen Aktion „Cities for Life – Städte für das Leben/Städte gegen die Todesstrafe“. Als Zeichen für die Ablehnung der Todesstrafe bleiben am Abend des 30. November das historische Rathaus und das Stadtweinhaus innen und außen beleuchtet.

Mehrere Tausend Städte weltweit und allein 300 Städte in Deutschland sind dabei und setzen mit der Aktion ein Symbol für die vollständige Abschaffung der Todesstrafe. Seit 2002 ruft die Gemeinschaft Sant’Egidio, eine christliche Laienbewegung mit über 70 000 Mitgliedern in etwa 70 Ländern der Welt, zur Teilnahme an „Cities for Life“ auf. Mitglieder von Sant’Egidio pflegen persönliche Brieffreundschaften mit Todeskandidaten und sind weltweit im Einsatz für eine Humanisierung der Haftbedingungen in Gefängnissen.

Ihr Einsatz und das Engagement weiterer Organisationen wie Amnesty International hat in den vergangenen Jahren viel zum Positiven verändert. 142 Länder weltweit haben die Todesstrafe per Gesetz abgeschafft oder wenden sie in der Praxis nicht mehr an. Europa ist – mit Ausnahme von Weißrussland – zum ersten Kontinent der Erde ohne Todesstrafe geworden. Auch in Afrika schaffen immer mehr Länder diese Strafe ab. Aber es gibt auch schlechte Nachrichten: Insbesondere in Krisengebieten des Nahen Ostens werden im Zusammenhang mit dem Terrorismus steigende Vollstreckungszahlen registriert. Und in den USA wurden auf Bundesebene erstmals seit 2003 wieder Menschen hingerichtet.

Dass ausgerechnet am 30. November in Münster und an vielen anderen Orten herausragende Gebäude erleuchtet bleiben, hat einen besonderen Grund: An diesem Tag im Jahr 1786 erklärte das Großherzogtum Toskana als erster Staat der Welt Folter und Todesstrafe für abgeschafft.

Hobbes und die Menschenrechte heute

Wie verhält sich Hobbes politische Theorie zum modernen Verständnis von Menschenrechten? Kann man De Cive heute noch etwas Konstruktives abgewinnen? Diese Frage beschäftigt mich gerade in einem Kapitel meines entstehenden Lehrbuchs „Menschenrechtspolitik“, das sich um die historische Entwicklung des Menschenrechts-Gedankens dreht.

Die Frage ist schon deshalb interessant, weil Hobbes mit der Realität einer Pandemie konfrontiert wurde, der Pest. Die „Pestnasen“ auf der Zeichnung auf dem Titelblatt zum Leviathan zeugen davon. Siehe auch

Francesca Falk, Hobbes’ Leviathan und die aus dem Blick gefallenen Schnabelmasken in: Philip Manow, Friedbert W. Rüb, Dagmar Simon (Hrsg.) Die Bilder des Leviathan, Seite 221 – 247 Eine Deutungsgeschichte 1. Auflage 2012, ISBN print: 978-3-8329-7474-9

UN-Migrationspakt: Diverse Positionen und seine Bedeutung

Die Debatte um den UN-Migrationspakt wird immer heftiger, je näher sich die UN-Menschenrechtskonferenz zur 70sten Jubiläumsfeier der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte (AEMR) in Marrakesh/Marokko am 10. und 11. Dezember 2018 rückt. Continue reading „UN-Migrationspakt: Diverse Positionen und seine Bedeutung“

Sicherheitspolitische Aspekte von Menschenrechten: Neues Buch erklärt Zusammenhang

Littera gothica quam nunc putamus parum claram anteposuerit litterarum formas humanitatis per, fiant sollemnes in futurum: Sicherheitspolitik und Menschenrechte. Mutationem consuetudium lectorum Mirum est. Videntur parum clari fiant sollemnes in futurum. Parum claram anteposuerit litterarum formas humanitatis. Videntur parum clari fiant sollemnes in futurum. Per seacula quarta decima et quinta decima Eodem modo typi qui nunc nobis videntur parum. Continue reading „Sicherheitspolitische Aspekte von Menschenrechten: Neues Buch erklärt Zusammenhang“